Kompetenzzentrum für Zahnmedizin und Gesichtschirurgie

Kompetenzzentrum für ästhetische Zahnmedizin und Gesichtschirurgie

Die Praxisklinik Nilius ist deutschlandweit als Kompetenzzentrum für ästhetische Zahnmedizin und Gesichtschirurgie bekannt. Unsere Patienten kommen aus der gesamten Bundesrepublik zu uns, um unsere umfassenden Leistungen in Anspruch zu nehmen. Gerne verhelfen wir Ihnen zu einem strahlenden Lächeln sowie einem frischen und jugendlichen Erscheinungsbild.

 

Das All-In-One Konzept der Praxisklinik Nilius

Zu unserem Erfolgsrezept gehört die ganzheitliche Betreuung sämtlicher zahnmedizinischer, kieferorthopädischer, implantologischer sowie gesichtschirurgischer Eingriffe. In unserer Praxisklinik verstehen wir dieses Konzept als All-In-One Lösung, wodurch wir Ihnen eine ausgezeichnete Maximalversorgung ermöglichen. Frau Dr. Nilius ist Spezialistin auf dem Gebiet der Zahnästhetik und der keramischen Restauration mittels computerunterstützter Anwendungen. Herr Dr. Dr. Nilius ist Facharzt für Zahnmedizin, der Mund-, Kiefer- sowie Gesichtschirurgie und der Implantologie. Dadurch erwartet Sie in unserer Praxisklinik ein kompetentes Team, das eine große Bandbreite an Fachbereichen abdeckt.

Wir bieten Ihnen eine ganzheitliche Behandlung mit individueller Therapie unter einem Dach. Folgeeingriffe, für die sonst der Gang in eine zusätzliche Fachpraxis notwendig wäre, werden bei uns innerhalb des Teams durchgeführt. Das erspart Ihnen zum einen Zeit und unnötige Laufwege. Zum anderen haben Sie über die Gesamtheit Ihrer zahn- und gesichtschirurgischen Betreuung eine gleichbleibende Vertrauensbasis, auf der Sie bauen können. Wir sind jederzeit daran interessiert, Ihren Aufenthalt in unserer Praxisklinik so angenehm wie möglich zu gestalten. Gerade für Angstpatienten im zahnmedizinischen Bereich bietet unser Konzept eine entgegenkommende Lösung.

Vernetzung mit Unternehmen und Forschung

Ein weiterer Punkt, der unser Kompetenzzentrum auszeichnet, ist die Verfügbarkeit innovativer Technologien, von denen Sie als Patient profitieren. Wir stehen in engem Austausch mit forschenden Unternehmen und Universitäten. Gemeinsam arbeiten wir an den Möglichkeiten von Morgen innerhalb der ästhetischen Zahn- und Gesichtschirurgie sowie weiterer medizinischer Behandlungen. Faceliftings und Faltenunterspritzungen werden in der Praxisklinik Nilius mit modernen Methoden und basierend auf dem aktuellen Kenntnisstand durchgeführt. Im zahnmedizinischen Bereich kommt bei uns beispielsweise ein Wasserlaser zum Einsatz. Mit dieser Technik ist in vielen Fällen die Verwendung eines Bohrers nicht notwendig. Zudem verwenden wir die Methode des Dämmerschlafs, mit der ein zahnmedizinischer Eingriff für Sie entspannt durchgeführt werden kann. Die letzten beiden Aspekte kommen vor allem Angstpatienten zugute.

Die Kombination aus fortschrittlicher Technologie und dem breiten Fachwissen unseres Teams ist bezeichnend für unser Kompetenzzentrum für ästhetische Zahnmedizin und Gesichtschirurgie. Schonende Behandlungen und ein angenehmes Ambiente machen die Betreuung in der Praxisklinik Nilius aus. Überzeugen Sie sich von unseren vielfältigen Leistungen und vereinbaren Sie einen persönlichen Termin.

Zahnimplantate richtig pflegen

Zahnimplantate: So pflegen Sie richtig

Wie bei den natürlichen Zähnen, ist auch bei Zahnimplantaten eine ausgiebige Pflege das A und O, damit Sie sich lange an diesen erfreuen können. Eine ausreichende Mundhygiene beugt grundsätzlich dem Auftreten von Zahn- und Mundraumerkrankungen vor. Gerade die Pflege des Zahnfleischs ist bei einem Zahnimplantat von großer Bedeutung. Dieses fördert unmittelbar die Gesundheit des darunterliegenden Kieferknochens. Die gründliche Mundpflege kann das Auftreten einer Periimplantitis verhindern. Hierbei handelt es sich um eine Entzündung am Zahnimplantat, wodurch sich dieses lockern kann.

Ihre natürlichen Zähne sind im Zahnhalteapparat verankert. Dieser setzt sich aus dem Zahnfleisch, umliegenden Bindegewebe sowie dem Kieferknochen zusammen. Im Falle eines Zahnimplantats entfällt einer dieser drei Haltemechanismen, nämlich das natürlich gebildete Bindegewebe. Der Halt eines Implantats ist deshalb maßgeblich vom Zahnfleisch und dem Kieferknochen abhängig. Grundsätzlich bilden sich neue Knochenzellen heraus, die für eine angemessene Festigkeit sorgen. Durch das fehlende Bindegewebe können sich jedoch minimale Lücken bilden, die eine Angriffsfläche für Bakterien darstellen können. Aus diesem Grund ist gesundes Zahnfleisch besonders wichtig, um Ihre Zahnimplantate nachhaltig zu schützen.

Die gründliche Mundhygiene ist bereits im Vorfeld wichtig

Ein Zahnimplantat sollte nur dann eingesetzt werden, wenn ideale Voraussetzungen bestehen. Der gesunde Mundraum schafft die Basis für eine erfolgreiche Implantation. Der Kieferknochen muss ausreichend ausgeprägt sein und genug Platz für die Halterung des Zahnersatzes liefern. Falls keine idealen Voraussetzungen bestehen, kann im Vorfeld ein Knochenaufbau durchgeführt werden. Dadurch wird eine notwendige Breite sowie Höhe der Knochensubstanz gewährleistet.

Zudem ist die Pflege des Zahnfleischs im Vorfeld besonders wichtig. Entzündungen aufgrund einer Parodontitis können dazu führen, dass sich Bakterien am Kieferknochen ansiedeln. Diese können die Knochensubstanz aufweichen, weshalb es bei der Einheilung des Zahnimplantats zu Komplikationen kommen kann.

Tipps für die Pflege Ihrer Zahnimplantate

Wie auch bei Ihren natürlichen Zähnen, gilt bei der Zahnimplantat-Pflege die Devise: Zahnimplantate sollten mindestens morgens und abends ausgiebig gereinigt werden. Verwenden Sie dafür am besten eine elektrische Zahnbürste mit kleinem Bürstenkopf. Dieser erleichtert es Ihnen, an schwierige Stellen heranzukommen, was gerade bei der Pflege von Zahnimplantaten entscheidend ist. Zudem empfehlen sich weiche Borsten mit abgerundeten Bürsten. Dadurch wird das Zahnfleisch geschont und ein Rückgang von diesem kann verhindert werden. Insgesamt sollten Sie Ihre Implantate und Zähne mindestens zwei Minuten lang reinigen.

Durch das reine Putzen erreichen Sie jedoch nur die drei sichtbaren Zahnflächen. Für die Pflege der Zahnzwischenräume sollten Sie mindesten einmal täglich Zahnseide oder passende Interdentalbürsten verwenden. Letztere können besonders die Reinigung der Implantate unterstützen. Denken Sie außerdem daran Ihre Zahnbürste oder den Aufsatz regelmäßig zu wechseln. Mit der Zeit sammeln sich im Bürstenkopf zunehmend Bakterien an und verbogene Borsten können Zähne und Implantate nur unzureichend reinigen.

Um Ihre Mundhygiene abzurunden und Ihr Zahnimplantat langfristig zu erhalten, sollten Sie zweimal jährlich zur Prophylaxe gehen und regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung in Anspruch nehmen. In der Praxisklinik Nilius stehen wir Ihnen gerne für weitere Fragen rund um die Mundhygiene und die Pflege von Zahnimplantaten zur Verfügung.

Zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern

Zahnpflege beginnt bereits mit dem ersten durchbrechenden Milchzahn. Ab diesem Zeitpunkt ist eine regelmäßige Pflege der Kinderzähne wichtig. Zu den Leistungen, die von den Krankenkassen abgedeckt werden, zählen verschiedene Vorsorgeuntersuchungen, die Sie für Ihre Kinder in Anspruch nehmen sollten.

Für Kleinkinder bis zum sechsten Lebensjahr werden drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen von den Krankenkassen abgedeckt. Zwischen den einzelnen Terminen müssen mindestens zwölf Monate Zeit verstrichen sein, bevor Sie den Zahnstand Ihres Kindes erneut prüfen lassen. Bei diesen Untersuchungen wird die Mundhöhle kontrolliert und der Zahnarzt beurteilt das Risiko für die Bildung von Karies. Gerade die Pflege der Milchzähne ist von großer Bedeutung, da sie den Grundstein für die bleibenden Zähne legen. Diese können stark in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn die Milchzähne Schäden aufweisen.

Regelmäßige Prophylaxe ab dem sechsten Lebensjahr

Mit einem Abstand von mindestens vier Monaten empfiehlt sich ab einem Alter von sechs Jahren pro Kalenderhalbjahr eine zahnärztliche Untersuchung. Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres werden diese Termine vollständig von Ihrer Krankenkasse übernommen. Geprüft werden Kiefer, Mund sowie die Zähne der Heranwachsenden. Hierbei kann beispielsweise festgestellt werden, ob eine kieferorthopädische Behandlung notwendig ist.

Zur Stärkung des Zahnschmelzes wird schon früh der Einsatz von Fluorid empfohlen. Liegt das Kariesrisiko bei Ihrem Kind besonders hoch, kann zweimal jährlich eine Behandlung mit Fluoridlack erfolgen. Auch diese Leistung wird bis zur Volljährigkeit von der Krankenkasse abgedeckt. Während einer regelmäßigen Prophylaxe untersucht der Zahnarzt die Kinderzähne außerdem auf die Bildung von Zahnstein und ob das Zahnfleisch gesund ist. Sind die bleibenden Molaren, also die Backenzähne sechs und sieben, frei von Karies, kann eine Fissurenversiegelung erfolgen. Dabei werden die entsprechenden Zähne mit einer dünnen Schicht aus Kunststoff überzogen. Dieser Eingriff wird jedoch nur durchgeführt, wenn er aus medizinischer Sicht sinnvoll erscheint.

Fördern Sie das Bewusstsein Ihrer Kinder für Zahnhygiene

Während der gesamten Kindheit sind wir kontinuierlich mit Lernprozessen beschäftigt. Der richtige Umgang in Sachen Zahn- und Mundhygiene sollte hierbei ein elementarer Bestandteil sein. Bereits mit den Früherkennungsuntersuchungen aber auch mit der Wahrnehmung weiterer regelmäßiger Prophylaxetermine von klein auf stärken Sie das Bewusstsein für eine gute und nachhaltige Zahnpflege. Die Ritualisierung von Zahnarztbesuchen sowie dem täglichen Zähneputzen sollten feste Inhalte der frühkindlichen Erziehung sein. Aus diesem Grund werden in Schulen und Tagesstätten regelmäßig kostenlose Reihenuntersuchungen durchgeführt, die zum Teil mit dem Besuch einer Zahnarztpraxis verbunden sind.

Bei derartigen Reihenuntersuchungen und beim Gang zum Zahnarzt selber werden Kinder zudem über eine zahngesunde Ernährung aufgeklärt. Wenn schon früh das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise geschaffen wird, kann der Erhalt der Zähne nachhaltig gefördert werden. Weiterer Bestandteil der zahnärztlichen Vorsorge bei Kindern ist das Erlernen der richtigen Technik beim Putzen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt die sogenannte KAI-Methode. Das Kürzel beschreibt die Reihenfolge, in der die Zähne gereinigt werden sollten. Beginnend mit den Kauflächen (K) sollen die Kinder sich über die Außenflächen (A) zu den Innenflächen (I) vorarbeiten. Die Technik kann spielerisch vermittelt werden und prägt sich bereits bei den Jüngsten sehr gut ein.

In der Praxisklinik Nilius kümmern wir uns mit Freude um die kleinen Patienten. Wir greifen auf besonders schonende Behandlungsmethoden zurück, durch die sich Ihre Kinder angenehm an den regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt gewöhnen können. Gerne empfangen wir Sie und Ihre Kleinen bei einem persönlichen Termin.

Zahnarztangst überwinden

Angstpatienten beim Zahnarzt

Gehören Sie auch zu der Gruppe derer, die den Zahnarztbesuch so lange wie möglich rausschiebt? Trösten Sie sich, Sie sind nicht alleine und Ihnen kann geholfen werden. Rund jeder Zehnte in Deutschland hat große Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt. Mindestens ein leichtes Unwohlsein wird den meisten Menschen sicherlich bekannt sein. Eigentlich ist Angst ein ganz natürlicher Reflex, der uns vor Gefahren schützen soll. Sie bewahrt uns davor, sich selbst in gefährliche Situationen zu begeben, wie unsichere Gebiete zu betreten oder sich wilden Tieren anzunähern. Doch nicht immer ist die Angst rein rational begründet und kann uns in umgekehrter Weise buchstäblich lähmen. Die Furcht vor ungefährlichen Situationen, wie dem Zahnarztbesuch, scheint auf den ersten Blick nicht notwendig zu sein. Dennoch kann hieraus eine ernstzunehmende Phobie entstehen.

Verschiedene Faktoren können zu dieser Angst führen. Zum einen kann es das Gefühl des Kontrollverlustes sein, das sich während der Zahnbehandlung ausprägt. Zum anderen sind der Mundraum und die Zähne ein sehr empfindlicher Teil unseres Körpers. Schmerzen werden hier besonders intensiv und schnell wahrgenommen, was die Angst vor einem Eingriff beim Zahnarzt verstärken kann.

Es gibt aber Abhilfe und Methoden, auf die Sie zurückgreifen können, um Ihre Angst vor dem Zahnarzt zu reduzieren. Wichtig ist, dass Sie sich der Furcht stellen. Eine Zahnarztphobie und schlechter werdende Zähne enden schnell in einem Teufelskreis, der mit dem Verlust der Zähne und enormen Schmerzen enden kann.

Tipps, um der Angst entgegenzuwirken

Ein wirkungsvoller Einstieg, um der Angst zu begegnen, ist darüber zu reden. Suchen Sie sich Menschen in Ihrem Umfeld, denen Sie sich anvertrauen können. Die Angst vor dem Zahnarzt ist nichts, wofür Sie sich schämen sollten. Auch der anonyme Austausch in entsprechenden Internetforen kann sehr hilfreich sein. Indem Sie sich öffnen und Erfahrungen austauschen, können bereits erste Ängste überwunden werden.

Im nächsten Schritt sollten Sie sich einen Zahnarzt suchen, der auf Ihr Problem mit Verständnis und Empathie reagiert. Eine gesunde Vertrauensbasis sowie eine entspannte Atmosphäre können einen großen Unterschied ausmachen. Auf jeden Fall sollten Sie Ihre Angst offen ansprechen. Fragen Sie bei der Anmeldung an, wie in der Praxis mit Angstpatienten umgegangen wird, und thematisieren Sie das Thema ebenfalls direkt bei der Behandlung. Ein anfängliches Gespräch mit dem Zahnarzt entspannt oftmals die Situation. In der Praxisklinik Nilius nehmen wir uns für Patienten mit Zahnarztangst viel Zeit und versuchen, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Zusätzlich können unterschiedliche Entspannungsmethoden, wie autogenes Training oder auch Hypnosen, helfen, die eigenen Ängste zu mildern. Einige Zahnärzte bieten beispielsweise Behandlungen an, die direkt mit einer Hypnose verknüpft sind.

Moderne Behandlungsmethoden können die Furcht lindern

Verschiedene Behandlungsmethoden können den bestehenden Ängsten entgegenwirken und den Aufenthalt beim Zahnarzt weitestgehend schmerzfrei gestalten. In der Praxisklinik Nilius verwenden wir zum Beispiel moderne Wasserlaser. Hiermit sind besonders schonende Eingriffe möglich und der Einsatz eines Bohrers wird meistens nicht notwendig. Zur Beruhigung kann zudem eine Behandlung im Dämmerschlaf durchgeführt werden. Dabei wird ein schmerzlinderndes sowie ein angstlösendes Medikament verabreicht, sodass Sie die Behandlung entspannt und schmerzfrei erleben. Das Motto lautet dann: „Schlafen Sie ruhig – wir kümmern uns um Ihre Zähne.“

Bei besonders stark ausgeprägten Ängsten kann ein Eingriff unter Vollnarkose erfolgen. Dies sollte jedoch nur die allerletzte Option sein, da hierbei die eigentliche Angst nicht bewusst bekämpft werden kann. Sprechen Sie uns im Vorfeld auf Ihre persönlichen Ängste und Bedürfnisse an und wir finden eine Behandlung, die ganz Ihren Vorstellungen entspricht und Ihren Ängsten entgegenwirkt.

Gesundes Obst? Zahnerosion durch Fruchtsäure

Eine der großen Gesundheitsgrundsätze lautet, täglich viel Obst und Gemüse zu essen. Die enthaltenen Nährstoffe sind wichtig für den menschlichen Körper und stellen die Grundlage einer ausgewogenen Ernährung dar. Jedoch kann es zahnmedizinisch zu Komplikationen kommen, wenn Sie übermäßig Obst zu sich nehmen. Besonders wenn Sie sich an den Leitsatz „Nach jedem Essen, Zähneputzen nicht vergessen“ halten, der viele Jahre lang als Richtlinie für eine gesunde Mundhygiene galt. Jedoch kann genau diese Kombination zur sogenannten Zahnerosion führen, bei der der Zahnschmelz angegriffen wird. Im Obst, essighaltigen Soßen und Dressings, aber auch Softdrinks ist Säure enthalten. Diese zerstört die obersten Mineralschichten der Zähne und weicht so den Zahnschmelz auf. Wenn Sie nun mit der Zahnbürste darüber fahren, reiben Sie diesen ab, wodurch die Zahnsubstanz dünner und anfälliger für Bakterien wird. Damit wird unter anderem Karies begünstigt. Ebenfalls kann eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit beim Genuss von kalten und heißen Speisen entstehen.

Sowohl der ausgewogene Verzehr von Obst als auch das tägliche Zähneputzen sind wichtige Maßnahmen für Ihre Gesundheit. Daher ist es wichtig, dass Sie eine Balance finden, um Ihren gesunden Lebensstil optimal zu unterstützen. Wir informieren Sie darüber, wie Sie dieses Gleichgewicht in Ihren Alltag integrieren können.

Faktoren, welche die Zahnerosion begünstigen

Anders als bei Karies oder einer Parodontitis wird die Zahnerosion nicht durch Bakterien verursacht. Allerdings können diese als Folgeerkrankung ausgelöst werden, da die Zähne Ihren natürlichen Schutz verlieren. Die Säure nehmen Sie in der Regel hauptsächlich über die Nahrung zu sich, aber auch andere Faktoren können zu einer Übersäuerung im Mundraum führen. Bestimmte Medikamente steigern den Säuregehalt, ebenso wie Krankheiten, bei denen häufiges Erbrechen als Symptom auftritt. Nach und nach werden die Mineralien aus dem Zahnschmelz abgetragen, sodass der natürliche Schutz gegen die täglichen Belastungen, wie Putzen und Kauen, nachlässt.

Wie Sie Ihre Zähne vor Zahnerosion schützen können

Schützen Sie Ihre Zähne, indem Sie nach dem Verzehr säurehaltiger Produkte mindestens eine halbe Stunde abwarten, bevor Sie mit dem Zähneputzen beginnen. Heutzutage ist die Empfehlung einmal morgens und abends zu putzen, statt unmittelbar anschließend an jede Mahlzeit. Durch die Wartezeit verhindern Sie, den noch weichen Zahnschmelz abzureiben. Möchten Sie sich nach dem Mittagessen die Zähne putzen, um wieder sauberes Gefühl im Mund zu haben, ist es ratsam, lediglich mit Wasser auszuspülen. Kauen Sie anschließend einen zuckerfreien Kaugummi. Dieser gibt Ihnen nicht nur einen frischen Geschmack, sondern er regt die Produktion von Speichel an, der die Säuren verdünnt und den Zähnen wieder die wichtigen Mineralien zuführt. Außerdem ist es sinnvoll, wenn Sie säurehaltige Nahrungsmittel gemeinsam mit neutralisierenden Zusatzstoffen zu sich nehmen. So kann beispielsweise ein Glas Milch oder ein Naturjoghurt beim Verzehr einer Grapefruit oder einem Apfel die Zähne vor der Fruchtsäure schützen. Trinken Sie außerdem Säfte und Softdrinks nicht über den gesamten Tag verteilt, sondern beschränken Sie sich auf die Essenszeiten. Auf diese Weise sind Ihre Zähne den Säuren nicht permanent ausgesetzt, sondern haben Zeit, sich zu erholen.

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Niliusklinik in Dortmund für ein persönliches Beratungsgespräch. Wir klären Sie gerne über die Ursachen und Prävention von Zahnerosion auf.