Faltenbehandlung, Nasenkorrektur und mehr: Profilkorrektur bei Männern

Als Mann müssen Sie nicht auf eine Faltenbehandlungen, Nasenkorrektur oder weitere ästhetisch plastische Eingriffe verzichten. Immer mehr Männer arbeiten aktiv mit Sport und Fitness gegen die ersten Erscheinungen des Alters an und nehmen ästhetische Behandlungen für ihr gepflegtes und jugendliches Äußeres in Anspruch.

Schönheitsideale sind stets im Wandel und unterliegen dem Blick des Betrachters. Gemein ist ihnen jedoch ein Anspruch an Harmonie und Jugend. Symmetrien werden generell als besonders ästhetisch wahrgenommen, so auch im Gesicht des Mannes. Nach heutigem Ideal sollten Nase und Kinn in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen. Insgesamt sollte der Kopf nach oben hin breiter ausfallen als zum Kinnbereich. Markante Gesichtszüge bei einem Mann werden als besonders schön empfunden. Gerade beim Unterkiefer sowie dem Kinn ist dieser Faktor ausschlaggebend und auch die Symmetrie der Lippen ist nach wie vor begehrt in unseren Breitengraden.

Fettansätze und Falten in verschiedenen Bereichen des Gesichts werden hingegen oftmals als negativ empfunden. Und dann verliert die Haut ab dem 30. Lebensjahr Spannkraft. Diese und andere Faktoren können zu Unbehagen führen und das Selbstbewusstsein einschränken. In der Praxisklinik Nilius bieten wir Ihnen verschiedene Behandlungsmethoden zur Korrektur oder Auffrischung Ihres Gesichtsbildes an.

Faltenbehandlung für ein frisches Erscheinungsbild

Eine Faltenbehandlung kann grundlegend dazu beitragen, das Erscheinungsbild Ihres Profils zu verbessern. Mit fortschreitendem Alter verringert sich die körpereigene Produktion von Hyaluron und Kollagen, wodurch Ihre Haut Elastizität verlieren kann. Dieser Vorgang macht sich besonders im Gesicht sowie dem Hals bemerkbar. Im Bereich der Stirn, den Wangen oder rund um die Augenpartie können sich tiefe Falten bilden, die Sie müde erscheinen lassen. Stress und negative Umwelteinflüsse tragen ebenfalls dazu bei.

Mithilfe von schonenden Behandlungsmethoden kann in der gesamten Gesichtspartie der Bildung von Falten entgegengewirkt werden. Die Faltenbehandlung erfolgt in unserer Praxisklinik Nilius individuell. Mögliche Methoden sind der Einsatz von Hyaluronsäure oder dem Derma-Filler Radiesse® sowie die Therapie mit Eigenfett. Gerne nehmen wir uns ausreichend Zeit für Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch und finden die ideale Behandlung für Sie.

Doppelkinn entfernen: Fühlen Sie sich besser mit einem markanten Erscheinungsbild

Das Doppelkinn zu entfernen ist ein möglicher Eingriff, der dazu beitragen kann, dass Ihr Profil insgesamt markanter wirkt. Es kann beispielsweise altersbedingt aber auch durch eine genetische Veranlagung entstehen. So oder so stören die ungewollten optischen Effekte. In der Praxisklinik Nilius führen wir diesen Eingriff unter Zuhilfenahme minimalinvasiver Verfahren durch.

Umfasst die Korrektur Ihres Profils auch das eigentliche Kinn, kann eine Kinnverlagerung in Betracht gezogen werden. Auch hier steht Ihr Wunsch nach Veränderung im Mittelpunkt unseres Handelns. Ausgerichtet auf Ihre Bedürfnisse unter Berücksichtigung der medizinischen Möglichkeiten stimmen wir gemeinsam mit Ihnen das Ziel ab und planen den Eingriff individuell. Ihr Wohlbefinden steht für uns an oberster Stelle.

Nasenkorrektur: mehr Harmonie im Gesicht

Zur ästhetischen Wahrnehmung Ihres trägt maßgeblich die Nase bei. Die Gründe für eine Nasenkorrektur sind unterschiedlich. Unfälle, entzündliche Erscheinungen, etwa eine Knollennase oder ein Rhinophym, sowie eine generelle Unzufriedenheit mit der Nasenform können ausschlaggebend sein. Je nach Umfang erfolgt der Eingriff ambulant oder stationär. Nasenkorrekturen können auch einen medizinischen Zweck verfolgen: Die Begradigung der Nasenscheidewand kann zu einer verbesserten Atmung führen, die sich zusätzlich auf das Wohlbefinden auswirkt.

Gerne stehen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch bei weiteren Fragen rund um die Profilkorrektur bei Männern zur Verfügung. In der Praxisklinik Nilius beraten wir Sie ausführlich zu den einzelnen Möglichkeiten und stimmen die Behandlung genau auf Ihre individuellen Bedürfnisse ab.

Zahnbehandlungen & Zahnimplantate bei Diabetikern

Zahnbehandlungen und Zahnimplantate bei Diabetes-Patienten – das ist zu beachten

Die Zahl der an Diabetes mellitus erkrankten Patienten in westlichen Ländern nimmt zu. Rund fünf Prozent der Menschen leiden unter der sogenannten Zuckerkrankheit. Möglicherweise liegt dieser Wert sogar noch höher, da nur bei rund der Hälfte der Betroffenen die Krankheit tatsächlich diagnostiziert wird. Im Bereich der Zahnmedizin hat der Diabetes einen besonderen Einfluss. Bei betroffenen Patienten ist es unbedingt erforderlich, dass der behandelnde Zahnarzt im Vorfeld über die Diagnose der Krankheit aufgeklärt wird. Gerade bei Personen über 40 ist das von großer Bedeutung, da hier das Risiko besonders hoch ist, dass die Krankheit einen Einfluss auf eine Zahnbehandlung hat.

Sowohl bei Typ I- als auch Typ II-Diabetikern ist die Gefahr überdurchschnittlich hoch, an einer Parodontitis zu erkranken. Als Ursache für eine leichter auftretende Entzündung des Zahnfleisches sowie des Zahnhalteapparates werden die zu hohen Blutzuckerwerte gesehen. Diese können dazu führen, dass sich die Blutgefäße verengen und so die Widerstandsfähigkeit des Zahnhalteapparats in Mitleidenschaft gezogen wird. Vor allem bei schlecht eingestellten Diabetikern sind die Risiken für schwere Formen der Parodontitis sehr hoch. Die Lockerung einzelner Zähne, eine zu große Tiefe der Zahntaschen oder sogar ein Zahnverlust können die Folgen sein. Bei Diabetikern wurde außerdem festgestellt, dass der Verlauf und die Auswirkungen der Parodontitis schneller als bei Nicht-Diabetikern auftreten.

Diabetes-Patienten sollten deshalb im besonderen Maße ein Auge auf die Parodontitisvorsorge halten. Die gründliche Zahnpflege zu Hause sowie die regelmäßige Wahrnehmung einer professionellen Zahnreinigung kann einen entscheidenden Einfluss auf die Prävention haben.

Die Zahngesundheit kann sich auch auf den Diabetes auswirken

Mittlerweile wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen ebenfalls umgekehrte Zusammenhänge bei der Zahngesundheit und Diabetes festgestellt. Die Auswirkungen der Zuckerkrankheit können durch Entzündungen im Mundraum begünstigt werden. Vor allem die Parodontitis soll der Wirksamkeit von Insulin entgegenwirken und sich negativ auf den Blutzuckerspiegel auswirken. In der Folge kann dadurch die Einstellung des Blutzuckers beeinträchtigt werden.

Somit kann eine nicht erkannte und unbehandelte Parodontitis in zweierlei Hinsicht problematisch für Diabetes-Patienten werden. So kann sie sich zum einen negativ auf die Zahngesundheit auswirken und zum anderen den Zustand der Zuckerkrankheit verschlechtern.

Zahnimplantate bei Diabetes: Ist das möglich?

Der Einsatz von Zahnimplantaten ist bei Diabetikern grundsätzlich möglich, unterliegt jedoch besonderen Anforderungen. Da grundsätzlich ein höheres Risiko für eine Parodontitis besteht, ist die Wahrscheinlichkeit, an einer Periimplantitis zu erkranken, ebenfalls deutlich höher. Derartige Entzündungen können dazu führen, dass ein Zahnimplantat schlechter einheilt und sich nachträglich wieder lockern kann. Durch die Verengung der Blutgefäße aufgrund des erhöhten Blutzuckerspiegels kann zudem die Wundheilung im Anschluss an die Implantation beeinträchtigt werden. Genauso ist die Gefahr eines Knochenverlustes bei Diabetikern höher.

Damit ein Behandlungserfolg mit Zahnimplantaten gewährleistet werden kann, sind bei Diabetikern einige Vorbehandlungen notwendig. Zunächst sollte der Blutzuckerspiegel gut eingestellt sein und während der gesamten Behandlung im Blick behalten werden. Der Mundraum des Patienten sollte ebenfalls gesund sein und keine akuten Entzündungen vorweisen. Eine professionelle Zahnreinigung ist im Vorfeld empfehlenswert. Antibiotika können nach dem Eingriff zusätzlich dabei helfen, das geschwächte Immunsystem wieder zu stärken.

Grundsätzlich sollten Sie als Diabetes-Patient Ihren Zahnarzt bezüglich Ihrer Erkrankung aufklären. Nur so kann ein optimaler Behandlungserfolg erzielt werden. Wenden Sie sich sowohl bei regulären Zahnbehandlungen als auch bei dem Einsatz von Zahnimplantaten an unser Team in Dortmund. Wir von der Praxisklinik Nilius stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

Sedierung für Angstpatienten beim Zahnarzt – der Dämmerschlaf

Einem Zahnarzt stehen für Angstpatienten heute unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, um die Behandlung angenehm zu gestalten. Viele Menschen leiden unter einer Zahnarztangst und verzögern aus diesem Grund notwendige Untersuchungen und Behandlungen. Das kann weitreichende Folgen für die Zahngesundheit aber auch für den gesamten Körper haben. Um Angstpatienten die Behandlung zu erleichtern, ist eine leichte Sedierung eine Möglichkeit.
In allen Fällen von Zahnarztangst ist es wichtig, dass sich der behandelnde Zahnarzt Zeit für die Patienten, und deren Ängste nimmt. Die Zahnbehandlung im Dämmerschlaf ist eine Methode, die immer häufiger angewendet wird. Hierbei handelt es sich um eine leichte Sedierung, die zwischen Vollnarkose und örtlicher Betäubung einzustufen ist.

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf – so funktioniert es

Bei einer Zahnbehandlung im Dämmerschlaf erhält der Patient ein angstlösendes sowie ein schmerzlinderndes Medikament intravenös verabreicht. Die Medikamente ermöglichen einen angenehmen entspannten Dämmerzustand. Der Patient ist ansprechbar und kann selbstständig atmen, sodass auch die Angst vor einem Kontrollverlust ausbleibt. Die Sedierung erfolgt beim Zahnarzt durch einen Anästhesisten. Dieser überwacht während der Behandlung das Herzkreislaufsystem des Patienten.

Eine Zahnbehandlung im Dämmerschlaf kann auch dann angeraten sein, wenn Patienten gegen eine örtliche Betäubung Unverträglichkeiten aufweisen oder diese keine Wirkung zeigen. Im Gegensatz zur Vollnarkose sind die Risiken geringer.

Der große Vorteil einer Zahnbehandlung im Dämmerschlaf liegt darin, dass die Risiken einer Vollnarkose entfallen und dennoch eine entspannte und schmerzfreie Atmosphäre für Angstpatienten geschaffen werden kann.

Praxisklinik Nilius – Ihr Zahnarzt für Angstpatienten

Das Team der Praxisklinik Nilius nimmt sich für Sie besonders viel Zeit, wenn Sie unter Zahnarztangst leiden. Wir sind darauf bedacht Ihren Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten. Neben der Behandlung im Dämmerschlaf besteht auch die Möglichkeit, eine Behandlung unter Vollnarkose durchzuführen.

Informieren Sie uns bitte, wenn Sie an Zahnarztangst leiden. Unser erfahrenes Praxisteam stellt sich individuell auf Ihre Situation ein und ermöglicht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt sowie eine entspannte Behandlung.

Ästhetische Gesichtschirurgie für den Mann

Ästhetische Eingriffe sind heutzutage keine reine Frauensache mehr. Immer mehr Männer legen Wert auf ein gepflegtes und jugendliches Äußeres, so nimmt auch die ästhetische Gesichtschirurgie einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Laut einer Befragung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) ist rund jeder sechste Patient männlich. Der Trend zeigt hierbei eine deutliche Zunahme. Der moderne Mann von heute sieht ein ästhetisches Äußeres durchaus als erstrebenswert an und greift zunehmend zur medizinischen Unterstützung, um Schönheitsidealen gerecht zu werden.

Brustverkleinerungen, eine Bauchdeckenstraffung und sogar die Behandlung der Schweißdrüsen zählen zu diesen Eingriffen. Vor allem die Fettabsaugung wird laut DGÄPC am häufigsten durchgeführt. Neben Prominenten wie Jürgen Klopp oder Wayne Rooney, die sich öffentlich zu ihren Körperkorrekturen bekennen, nutzen immer mehr Männer, abseits des Rampenlichts, ästhetische Gesichtskorrekturen. Unter der Gesamtmenge hat vor allem die Gesichtschirurgie einen großen Anteil.

Ohren- und Nasenkorrektur vor allem bei jüngeren Männern

Die Formen von Ohren und Nase sind von Geburt an festgelegt. Zu große oder zu kleine sowie abstehende Ohren werden oftmals als unästhetisch empfunden. Auch die Größe der Nase oder Asymmetrien bei dieser können sich störend auf die persönliche Körperwahrnehmung auswirken. Sowohl Nase als auch Ohren haben einen entscheidenden Einfluss auf die Attraktivität des Gesichts.

Männer, die mit der äußeren Erscheinung ihrer Nase oder den Ohren unzufrieden sind, entscheiden sich verhältnismäßig früh dazu, eine Korrektur durchführen zu lassen. Im Schnitt sind diese zwischen 28 und 31 Jahre alt.

Nasenkorrekturen werden in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Dabei wird beispielsweise die Ausrichtung des Nasenrückens angepasst, die Nasenspitze angehoben oder eine Begradigung der Nasenscheidewand durchgeführt. Eine Ohrenkorrektur erfolgt fast immer als Eingriff in Lokalanästhesie. Bei der Ohrenkorrektur wird unter anderem die Ausrichtung der Ohren verändert oder der Ohrknorpel wird neu geformt, um die Form des Ohrs anzupassen.

Faltenbehandlungen beim Mann

Typische Makel des Alterns, wie etwa die Bildung von Falten, sind Dinge, mit denen sich zunehmend auch Männer unwohl fühlen. Im Schnitt wird eine Faltenunterspritzung mit rund 50 Jahren durchgeführt. Die männliche Gesichtsmuskulatur ist deutlich ausgeprägter, wodurch sich gut sichtbare Zornesfalten bilden können. Das kann dazu führen, dass das Gesichtsbild gestresst wirkt und einen negativen Eindruck hinterlässt. Durch nicht-operative Behandlungen mit Hyaluronsäure können diese ungewünschten Stellen zuverlässig ausgeglichen werden.

Zudem kann das Gesicht durch eine Behandlung mit Eigenfett verjüngt werden. Im Alter nimmt das Baufett im Gesicht ab und Augenringe oder Tränensäcke können sich bilden. Mit körpereigenem Fett können diese Partien unterspritzt werden, wodurch das Gesicht wieder frisch und jugendlich wirken kann.

Weitere beliebte Eingriffe bei männlichen Patienten

Das Behandlungsspektrum bei Männern reicht noch deutlich weiter. Nach der Pubertät können sich Aknenarben bilden, die beispielsweise durch eine Laserchirurgie behandelt werden. Eine Ober- und Unterlidstraffung, ein Facelifting oder auch eine Kinnkorrektur sind ebenfalls häufig durchgeführte Eingriffe bei männlichen Patienten.

Die Praxisklinik Nilius ist Ihr Kompetenzzentrum für ästhetische Gesichtschirurgie in Dortmund. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die individuellen Möglichkeiten, die Sie als Mann bei Korrekturen im Gesicht haben.

 

Weisheitszähne: ein Überbleibsel unserer Vorfahren

Jeder Mensch hat die Veranlagung für Weisheitszähne und früher oder später brechen sie bei den meisten durch. Jedoch sind sie ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen. Unsere Vorfahren in der Steinzeit waren auf die Weisheitszähne zum Zerkleinern ihrer Nahrung angewiesen, da diese sich überwiegend von unverarbeiteten Lebensmitteln und Rohkost ernährt haben. Mittlerweile sind wir auf diese Funktion größtenteils nicht mehr angewiesen. In diesem Zug hat sich im Verlauf der Evolution das Gebiss verkleinert. Dennoch sind die Weisheitszähne nicht verschwunden.

In der Regel kommen die Weisheitszähne, auch Achter genannt, im Alter von 18 bis 25 Jahren zum Vorschein. Daher rührt auch deren Bezeichnung, da sie erst im fortgeschrittenen Alter durchbrechen. Häufig treten hierbei Komplikationen auf, da in vielen Kiefern nicht genügend Platz für die Weisheitszähne vorhanden ist. Sollte es dazu kommen, ist eine Extraktion durch einen Zahnarzt oder Kieferchirurgen erforderlich.

Welche Komplikationen machen eine Extraktion erforderlich?

Bei Komplikationen ist eine Entfernung der Achter in den meisten Fällen ratsam. Diese können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Der häufig vorkommende Platzmangel gehört mit zu den häufigsten Ursachen. Ab und zu liegen die Weisheitszähne auch schräg oder seitlich im Kiefer und können beim Durchbrechen auf die benachbarten Zähne drücken und so Schmerzen verursachen. Eine Schädigung der übrigen Zähne sowie die Gefährdung kieferorthopädischer Behandlungserfolge können dann die Konsequenz sein.

Oftmals brechen die Weisheitszähne nicht vollständig durch und werden von einer Schicht aus Schleimhaut teilweise verdeckt. In diesem Fall wird von teilretinierten Achtern gesprochen. Essensreste sowie Bakterien können sich unter dieser Schleimhaut ansammeln und zu Entzündungen führen. Schmerzen und Schwellungen können sich dann als weitere Symptome bemerkbar machen. Im schlimmsten Fall führt dies zu einer Kiefersperre, wodurch der Mund weder geöffnet noch geschlossen werden kann. Zusätzlich besteht bei Weisheitszähnen ein potenziell höheres Kariesrisiko. Das hängt mit der Position der Achter zusammen, die sich meist sehr weit hinten im Kiefer befinden und dadurch nur schwer zu reinigen sind. So können die Kariessymptome an diesen Stellen deutlich schneller in Erscheinung treten. In beiden eben genannten Fällen ist eine Extraktion auf jeden Fall empfehlenswert.

Der Eingriff und die Zeit danach

Es gibt verschiedene Vorgehensweisen bei der Extraktion, die auch teilweise im Ermessen des Patienten liegen. Es ist sowohl möglich, alle Weisheitszähne auf einmal ziehen zu lassen als auch in Etappen vorzugehen. Bei Letzterem werden beispielsweise nur die oberen und unteren Achter einer Kieferhälfte entfernt. Dadurch sind die Beeinträchtigungen für den Patienten nach der Behandlung nicht allzu groß. Insgesamt hängt es aber auch davon ab, wie kompliziert die Extraktion der einzelnen Zähne ausfällt. Für gewöhnlich erfolgt der Eingriff unter örtlicher Betäubung. Eine Vollnarkose wird nur in seltenen Fällen verwendet.

Wir empfehlen die Entfernung der Weisheitszähne in Dämmerschlaf. Die Eingriffszeit liegt in der Regel so zwischen 35 und 45 Minuten. Für eine umfassende Betäubung kommen elektronisch gesteuerte Anästhesieverfahren zu Anwendung, damit stellen wir sicher, dass bei der Operation keine Schmerzen entstehen.

Die Wunde wird nach der Extraktion entweder genäht oder offen gelassen. Wird diese nicht verschlossen, bildet sich ein Blutpfropf, der die Wundheilung und die Bildung von neuem Bindegewebe sowie Knochenmasse fördern kann. Vermeiden Sie in den ersten Tagen nach der Behandlung intensives Mundausspülen und den Verzehr von heißen Getränken. Andernfalls kann es passieren, dass der Blutpfropf ausgespült wird.

Zur Verringerung der Schwellung sollte für etwa eine halbe Stunde nach der Behandlung auf einen Tupfer gebissen werden. Damit die Wangen nicht anschwellen, wenden wir das medical taping der Wangen an.

Gönnen Sie sich nach der Extraktion viel Ruhe. Schwellungen und Schmerzen sind an den betroffenen Stellen ganz normal und nehmen im Lauf einer Woche wieder ab. Krümelige Speisen sowie das Rauchen sollten Sie in dieser Zeit besser vermeiden, damit die Wundheilung begünstigt und das Entzündungsrisiko minimiert werden kann. Um Nachblutungen zu verhindern, sollten Sie auf starke körperliche Betätigung verzichten und darauf achten, Ihren Kopf beim Schlafen in einer leicht erhöhten Position zu halten.

Gerne steht Ihnen das Team von der Praxisklinik Nilius bei der Extraktion Ihrer Weisheitszähne zur Verfügung. Bei einem persönlichen Termin nehmen wir uns ausreichend Zeit für Sie und ermitteln die genauen Möglichkeiten, die für den Eingriff notwendig sind.