Lippenbandentfernung für Ihre Zahngesundheit

Eine Lippenbandentfernung wird aus zahnmedizinischen Gründen empfohlen, wenn das Lippenbändchen die Zahngesundheit beeinträchtigt. Als Lippenbändchen wird die Schleimhautfalte bezeichnet, die an der Innenseite der Lippen liegt und bis zur Mundschleimhaut führt. Dabei kann es bis an den Rand des Zahnfleisches reichen. Diese Muskel- und Bindegewebsfasern weisen eine starke Zugkraft aus, besonders an den Backen-, Eck- und Frontzähnen. Ist das Bändchen zu stark ausgeprägt, können Schäden an den Zähnen auftreten, sodass eine Lippenbandentfernung durchgeführt werden sollte. Häufig wird dieser Eingriff auch als Prophylaxe-Maßnahme empfohlen, um Krankheiten, die infolgedessen auftreten können, vorzubeugen. Der Eingriff kann demnach sowohl an Kindern als auch an Erwachsenen vorgenommen werden.

Bei Kindern kann beispielsweise eine Lücke zwischen den oberen mittleren Schneidezähnen entstehen. Außerdem besteht die Möglichkeit bei einer ausgeprägten Zugkraft, dass sie das Zahnfleisch beeinflusst. In der Folge zieht sich dieses zurück und legt die empfindlichen Zahnhälse frei. So können Reize, wie Hitze, Kälte oder süße Lebensmittel, Schmerzen an den Zähnen hervorrufen. Steht die Implantation eines Zahnersatzes bevor, wird unter anderem geprüft, ob das Lippenbändchen den Eingriff behindern könnte. Liegt dieser Fall vor, wird ebenfalls eine Lippenbandentfernung durchgeführt.

Lippenbandentfernung: chirurgisch oder mit Laser

Für die Lippenbandentfernung stehen Ihnen bei Ihrem Zahnarzt in Dortmund drei bewährte Methoden zur Auswahl, die individuell auf die Bedürfnisse und Voraussetzungen des Patienten angepasst werden. Zum einen ist eine Lasertherapie möglich. Hierbei wird mit einem Weichgewebslaser gearbeitet, mit dem das Lippenbändchen schonend unter lokaler Betäubung entfernt wird. In der Regel treten hier nur geringe Blutungen auf, Schmerzen werden kaum wahrgenommen. Ein Vernähen der Wunde ist für gewöhnlich nicht erforderlich.

Bei den beiden konventionell chirurgischen Vorgehensweisen wird der zu behandelnde Bereich ebenfalls örtlich betäubt. Die Eingriffe unterscheiden sich hauptsächlich in der Schnittführung. Zunächst wird das Lippenband gespannt und fixiert, bei der Z-Plastik wird dann z-förmig dem Bandverlauf entsprechend mit dem Skalpell ein Schnitt gesetzt. Wird die VY-Plastik angewendet, wird v-förmig geschnitten. Anschließend können die Fasern aus Bindegewebe und Muskeln gelöst und umgeschlagen beziehungsweise gegeneinander verschoben werden. Zum Abschluss des Eingriffs wird die Schleimhaut wieder vernäht und ein Wundverband angelegt.

Die Risiken und Komplikationen einer Lippenbandentfernung sind eher selten. Es können Nachblutungen auftreten sowie Wundheilungsstörungen und in wenigen Fällen eine Infektion des behandelten Bereiches. Bei der Laserbehandlung sind Nekrosen möglich. Auch ein Wiederausbilden des Bändchens kann auftreten.

Vor- und Nachsorge bei einer Lippenbandentfernung

Vor der Behandlung einer Lippenbandentfernung sollte eine genaue zahnärztliche Untersuchung durchgeführt werden, um einen individuellen Behandlungsplan aufstellen zu können. Außerdem ist eine gründliche Mundhygiene wichtig. Beachten Sie außerdem nach dem Eingriff die Hinweise Ihres Zahnarztes im Hinblick auf das Zähneputzen und die Ernährung. Beispielsweise sollten Sie keine zu heißen oder scharf gewürzten Gerichte zu sich nehmen. Sportliche Aktivität sowie der Gang in die Sauna sind eine Woche nach der Behandlung wieder zu empfehlen. Nehmen Sie die Nachsorgetermine wahr und kontaktieren Sie Ihren Zahnarzt, sollten bei Ihnen Nebenwirkungen, wie Schmerzen oder starke Nachblutungen, auftreten.

In der Praxisklinik Nilius steht Ihnen Herr Dr. Dr. Nilius als Zahnarzt in Dortmund beratend zur Seite. Sollte dieser Eingriff bei Ihnen notwendig sein, wird er Ihnen in einem eingehenden Patientengespräch alle Fragen zu dem Eingriff erläutern und den Behandlungsablauf transparent erklären.

Elektrische oder manuelle Zahnbürste? Ihr Zahnarzt in Dortmund klärt auf

Heutzutage gibt es eine nahezu unüberschaubare Menge an unterschiedlichen Zahnbürsten auf dem Markt, die allesamt für sich beanspruchen, die beste Putzleistung zu ermöglichen. Manch einer schwört nach wie vor auf die gute alte Handzahnbürste. Andere wiederum sehen die elektrische Zahnbürste als konkurrenzloses Produkt bei der Mundhygiene. Für viele stellt sich dann sehr schnell die Frage, was denn nun wirklich besser geeignet ist, um der täglichen Zahnpflege gewissenhaft nachzukommen.

Vorab sei gesagt: Einen wirklich signifikanten Unterschied gibt es fast gar nicht. Keine Studie konnte bisher mit aller Sicherheit belegen, dass eine Technik der anderen in jeder Hinsicht überlegen ist.

Die Vielfalt moderner Zahnbürsten

Besonders bei den elektrischen Zahnbürsten ist die Vielfalt sehr groß. Bei den hauptsächlich bekannten elektrischen Zahnbürsten handelt es sich um oszillierende Modelle. Diese haben einen runden Bürstenkopf, der in rotierenden Kreisbewegungen für eine schonende Zahnreinigung sorgen kann. Ein runder Bürstenkopf hat den Vorteil, sich besonders gut den einzelnen Zähnen anzupassen. Die Borsten sind in unterschiedlichen Stärken und Ausführungen erhältlich: von weich, mittel oder hart bis hin zu abgewinkelten sowie speziell für die Tiefenreinigung angepassten Varianten.

Neuere Produkte werben mit Schalltechnik. Diese ähnelt von außen sehr stark der klassischen Handzahnbürste, was das Aussehen des Bürstenkopfes betrifft. Jedoch verbirgt sich darunter ein Mikrochip, der mittels Schallerzeugung den Bürstenkopf zum Vibrieren bringt. Hierbei sorgt also kein Schall für die eigentliche Putzleistung. Auch in diesem Segment gibt es eine vielfältige Auswahl unterschiedlicher Bürstenköpfe, aus denen Sie die passende Ausführung wählen können.

Die Reinigung mithilfe von Schall erfolgt lediglich bei echten Ultraschallzahnbürsten. Bei dieser Technik sorgt Schall in Kombination mit einer speziellen Zahnpasta dafür, dass antibakterielle Schaumbläschen im Mund zerplatzen und so für die Reinigung der Zähne sorgen. Mechanische Putzkörper, wie in herkömmlichen Zahnpasten, kommen nicht zum Einsatz.

Die klassische Handzahnbürste wird ebenfalls stetig weiterentwickelt. Die Auswahl zwischen harten, mittleren und weichen Borsten sowie die Wahl eines gefederten oder ungefederten Bürstenkopfes stehen, ebenso wie die unterschiedlichen Formen und auch Borstenmaterialien, zur Auswahl. Manche werden sogar als batteriebetriebene Version angeboten und stellen sozusagen einen Hybriden aus elektrischer Zahnbürste und Handzahnbürste dar.

Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt in Dortmund zur Wahl der passenden Zahnbürste beraten

So groß die Auswahl an unterschiedlichen Zahnbürsten auch ist, die Unterschiede, was die Putzleistung anbelangt, sind bei sorgfältiger Anwendung gering. Wie anfangs erwähnt konnte bisher keine Studie die vollkommene Überlegenheit der elektrischen Zahnbürste gegenüber der klassischen Variante herausstellen. Tests haben lediglich gezeigt, dass elektrische Zahnbürsten für minimal bessere Ergebnisse sorgen, sofern ideale Rahmenbedingungen herrschen.

Viel wichtiger ist in diesem Zusammenhang etwas ganz anderes, und zwar wie Sie sich die Zähne putzen und vor allem wie häufig. Mindestens zweimal täglich sollten Sie Ihre Zähne gründlich reinigen und dabei besonders sorgfältig Zahn für Zahn vorgehen. Dann spielt es in der Regel keine Rolle, ob Sie eine manuelle oder elektrische Zahnbürste verwenden. Mit Hilfsmitteln, wie Zahnseide und Interdentalbüsten, sollten Sie die Pflege zusätzlich unterstützen.

Des Weiteren hängt es von Ihren individuellen Voraussetzungen ab, welche Variante besser geeignet ist. Jeder Kiefer ist unterschiedlich und reagiert auf seine ganz eigene Weise auf die verwendete Zahnbürste. Manch einer reagiert empfindlich auf die Geräuschentwicklung einer elektrischen Zahnbürste oder kann mit den automatischen Bewegungen nicht umgehen. Gerne hilft Ihnen die Praxisklinik Nilius, Ihr Zahnarzt in Dortmund, bei der Auswahl der richtigen Zahnbürste weiter. Bei einem persönlichen Termin beraten wir Sie individuell und empfehlen Ihnen die Form der Zahnreinigung basierend auf Ihrem Zahnstand.

Zähne, die kälteempfindlich reagieren: Es schmerzt im Mund

Sie bekommen schon beim Anblick von kalten Getränken oder Eis ein ungutes Gefühl und denken ungern an die nun folgende Jahreszeit, weil Sie dann selbst beim Spazierengehen Zahnschmerzen bekommen? Ihre Zähne sind kälteempfindlich! Sie sind nicht allein, gerade im Winter zeigen sich vermehrt Beschwerden an den Zähnen, wenn diese der eisigen Luft ausgesetzt sind. Auf diese Weise wird so mancher Wintersport oder einfach nur ein entspannter Spaziergang zu einem unangenehmen Erlebnis. Bemerkbar macht sich die Kälteempfindlichkeit durch ein Ziehen am Zahn bis hin zum stechenden Schmerz. Der erste Reflex besteht darin, den Mund zu schließen und die Zähne vor den Temperaturen zu schützen, aber das stellt nur eine kurzzeitige Lösung dar. Des Weiteren kann der Schmerz im Zahn auch durch andere Faktoren entstehen. Der Genuss von heißem Tee oder Kaffee kann ganz ähnliche Symptome hervorrufen, ebenso wie sehr süße und sehr saure Lebensmittel.

Damit Sie wieder beschwerdefrei durch die kalte Jahreszeit gehen und Ihre Lieblingsspeisen genießen können, empfiehlt sich der Besuch bei Ihrem Zahnarzt. Hinter den Schmerzen im Mund können sich Erkrankungen verbergen, die nach individueller Behandlung gelindert oder geheilt sind.

Ursachen für Zähne mit kälteempfindlicher Reaktion

In der Regel treten zwei Ursachen auf, warum Zähne kälteempfindlich sind. Zum einen haben die Zähne ihre natürliche Schutzschicht verloren: den Zahnschmelz. Für gewöhnlich umhüllt dieser den Zahn und lässt die schmerzverursachenden Reize, wie kalte Luft oder die Süße in Lebensmitteln, gar nicht erst an Ihre Zahnnerven heran. Zum anderen ist es möglich, dass das Zahnfleisch zurückgeht und so die empfindlichen Zahnhälse freigelegt sind. Die Ursachen für den Abbau des Zahnschmelzes oder Zahnfleisches sind unterschiedlich. Beispielsweise kann eine fehlerhafte Mundhygiene der Ursprung sein. Damit ist nicht das fehlende, sondern vielmehr das überkorrekte Zähneputzen gemeint. Werden die Zähne beispielsweise zu stark oder mit den falschen Produkten gepflegt oder eine Zahnbürste mit zu harten Borsten verwendet, dann kann neben den Zahnbelägen auch der wertvolle Schmelz weggeputzt werden. Ebenso können Krankheiten an Zähnen oder Zahnfleisch den Schmelz oder das Zahnfleisch angreifen. Der Bruxismus, das unbewusste Zähneknirschen und -pressen, oder eine Entzündung am Zahnfleisch sind ebenfalls mögliche Übeltäter.

Die Behandlung von kälteempfindlichen Zähnen

Die Behandlung Ihrer kälteempfindlichen Zähne nehmen wir in der Praxisklinik Nilius individuell, basierend auf Ihren Beschwerden, vor. Liegt die Ursache für die Empfindlichkeit in einer Entzündung, wird diese umfassend behandelt. Sind Bruxismus und seine Folgen verantwortlich, fertigen wir nach Absprache mit Ihnen eine sogenannte Anti-Knirsch-Schiene, die Sie nachts tragen, um das Zähneknirschen zu vermeiden und so Ihre Zähne zu schützen. Auch eine Fluor-Behandlung kann bei entsprechendem Befund bei uns vorgenommen werden. Entscheidend ist in jedem Fall Ihr aktueller Zahnbefund, auf den wir die Behandlung ausrichten.

Des Weiteren beraten wir Sie zur Putztechnik Ihrer Zähne. Richtiges Zähneputzen wirkt sich positiv bei der Behandlung von kälteempfindlichen Zähnen aus. So können bestimmte Wirkstoffe in der Zahnpasta einen zusätzlichen positiven Effekt erzeugen.

Ihr Zahnarzt in Dortmund berät: Kälteempfindlichkeit frühzeitig behandeln

Sobald Sie kälteempfindliche Zähne bei sich feststellen, vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Herr Dr. Dr. Nilius, Ihr Zahnarzt in Dortmund, wird nach einer eingehenden Anamnese einen individuellen Behandlungsplan mit Ihnen erörtern.

Passender Sportmundschutz zum Schutz von Zähnen und Kiefer

Ein guter Sportmundschutz kann das Risiko von Verletzungen bei körperlichen Betätigungen merklich senken. Laut einer Studie passieren rund ein Drittel der orofazialen, also den Mund sowie das Gesicht betreffenden, Verletzungen während der Ausübung von Sport. Eine weitere Studie konnte belegen, dass unter Verwendung eines Sportmundschutzes etwa 30 Prozent weniger körperliche Traumata auftreten. Gerade bei Sportarten mit engem Körperkontakt empfiehlt es sich, auf einen Mundschutz zurückzugreifen. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde rät den Einsatz unter anderem bei folgenden Disziplinen:

  • Fußball
  • Handball
  • Basketball
  • Kampfsportarten, wie Boxen
  • Inline-Skating
  • Radsport
  • Reiten
  • Rugby

Mithilfe eines Sportmundschutzes können Verletzungen an den Lippen, der Zunge, den Wangen oder Kronen sowie Wurzelfrakturen, Gehirnerschütterungen und Avulsionen vermieden werden. Letzteres beschreibt das teilweise oder vollständige Herausschlagen einzelner Zähne aufgrund gewaltsamer äußerer Einwirkungen. Manche der genannten Komplikationen verheilen selbstständig oder können behandelt werden. Herausgeschlagene Zähne können jedoch nur mittels professionellem Zahnersatz erneuert werden.

Sportmundschutz – welche Unterschiede gibt es?

Ein Sportmundschutz ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Je nachdem gibt es mitunter große Qualitätsunterschiede, die sich erheblich auf den Tragekomfort und die Effektivität des Schutzes auswirken können.

Die einfachste Variante ist ein konfektionierter Mundschutz. Dieser ist in Einheitsgrößen erhältlich und kann nicht individuell an den Mundraum angepasst werden. Das hat zur Folge, dass kaum bis gar kein Halt an den Zähnen gewährleistet wird und der Sportmundschutz nur durch Zusammenbeißen im Mund verbleiben kann. Dadurch kann die Atmung sowie das Sprachvermögen beeinträchtigt werden.

Boil-&-Bite-Mundschutze sowie Zwei-Komponenten-Mundschutze können zu Hause individuell angepasst werden. Dafür wird das Material erwärmt und formbar gemacht. Mit den Fingern und der Zunge wird dieses anschließend an die Form der Zähne angepasst. Hierbei besteht die Gefahr, dass das Material sich nicht gleichmäßig verteilt oder stellenweise durchgebissen wird und so einzelne Segmente entstehen, die keinen ausreichenden Schutz bieten. Zudem kann sich das Material mit Zahnersatz, wie Zahnimplantaten, oder einer festen Zahnspange untrennbar verbinden und für Beschädigungen sorgen.

Die beste Möglichkeit für einen Sportmundschutz ist eine individuell angepasste Variante. Hierfür wird zunächst ein Abdruck von Zähnen und Kiefern genommen. Um diese Basis werden mehre Schichten von EVA-Folie (Ethylenvinylacetat) gelegt, woraus der Sportmundschutz geformt wird. Durch dieses Schichtprinzip wird ein Materialverbund erzeugt, der zum einen genügend Elastizität zur Dämpfung vorweist und zum anderen starr genug ist, um eine gleichmäßige Druckverteilung zu ermöglichen. Bei der individuellen Anpassung eines Sportmundschutzes werden ebenfalls feste Zahnspangen sowie Zahnersatz gesondert bei der Herstellung berücksichtigt. Dadurch ergibt sich besonders hoher Schutz Rundumschutz für den Mundraum.

Reinigung und Pflege eines Sportmundschutzes

Mit sorgfältiger Pflege kann ein individuell hergestellter Sportmundschutz lange genutzt werden. Im Anschluss an eine sportliche Betätigung sollte dieser sorgfältig mit Wasser durchgespült werden. Gelegentlich kann der Mundschutz mit Zahnpasta und Zahnbürste gereinigt werden und mit einem Mundwasser zusätzlich ausgespült werden. Nach der Reinigung empfehlen sich das Trocknen an der Luft sowie die anschließende Aufbewahrung einer dafür vorgesehenen Box. Zudem sollte darauf geachtet werden, den Sportmundschutz keiner langandauernden Sonneneinstrahlung auszusetzen. Dadurch kann das Material spröde werden und verschleißen.

Eine regelmäßige Kontrolle des Sportmundschutzes ist ratsam, wenden Sie sich hierfür an Ihren Kieferorthopäden oder Zahnarzt. Die Praxisklinik Nilius in Dortmund steht Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Seite. Unser Team zeigt besonderes Engagement für Sportler und steht auf sportlichen Veranstaltungen den Athleten unmittelbar zur Verfügung. Bei der Fußball-WM der Männer 2006 und die der Frauen im Jahr 2011 waren wir Ansprechpartner und Notfallfallversorger bei zahnmedizinischen Belangen. In unserem Pressebereich erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Hautpflege im Herbst und Winter: Das macht unserer Haut zu schaffen

Die kalten Monate im Herbst und Winter stellen unsere Haut vor eine besondere Belastung. Für gewöhnlich sorgen Talgdrüsen dafür, dass stetig ein schützender Lipidfilm gebildet wird. Diese Schutzschicht schirmt die Haut vor Umwelteinflüssen ab und sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit im Inneren besser gespeichert werden kann. Bei kälteren Temperaturen arbeiten die Talgdrüsen jedoch langsamer als gewöhnlich, weshalb der Schutz nicht zuverlässig nachproduziert werden kann. Ebenso kann die Kälte dafür sorgen, dass sich das Hautfett schlechter verteilt, ähnlich wie kalte Butter, die sich schwieriger verstreichen lässt. Dadurch kann es auf der Hautoberfläche zu Lücken im Lipidfilm kommen. An diesen Stellen können uns Umwelteinflüsse eher zu schaffen machen: Die Haut wird trocken und spröde. Die trockene warme Heizungsluft in Gebäuden tut dann ihr Übriges.

Deshalb gilt es, zum Herbst und Winter die Hautpflege entsprechend anzupassen. Im Folgenden haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt, die Sie in der kalten Jahreszeit beachten können.

Duschen Sie nicht zu heiß

So schön die Vorstellung nach einer heißen Dusche am Ende eines kalten Tages auch sein mag, für Ihre Haut ist das eine starke Belastung. Gerade heißes Wasser entzieht der ohnehin schon strapazierten Haut zusätzlich das Fett, wodurch diese noch schneller austrocknen kann. Bestenfalls verzichten Sie einmal häufiger auf die Dusche und wenn, dann sollten Sie eine möglichst kühle Wassertemperatur wählen. Im Anschluss sollten Sie die Haut nur abtupfen und nicht trocken rubbeln. Auch beim Griff zu Seife und Duschgel sollten Sie eher sparsam sein, da diese Produkte zusätzlich dazu beitragen können, den Lipidfilm auf Ihrer Haut abzutragen.

Cremen Sie sich gründlich ein

Im Herbst und Winter sollten Sie vorzugsweise fetthaltige Cremes verwenden. Wasserreiche Produkte sind weniger empfehlenswert. Enthaltene Inhaltsstoffe, wie Glycerin, Urea und Panthenol, können Ihnen dabei helfen, Ihre Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Gerade nach dem Duschen sollten Sie Ihren gesamten Körper sorgfältig eincremen. Ist Ihre Haut noch feucht, ziehen besonders fetthaltigere Produkte deutlich besser ein.

Achten Sie auch auf die unsichtbaren Stellen

Vor allem unserem Gesicht und den Händen schenken wir bei der Pflege viel Aufmerksamkeit. Doch wenn es draußen kühler wird, sind ebenso die Ellenbogen und Knie viel Trockenheit ausgesetzt und neigen dazu, unschöne Hornhaut zu bilden. Auch hier hilft gründliches Eincremen.

Die Lippen sind besonders empfindlich

Anders als die restliche Haut weisen unsere Lippen keine Talgdrüsen auf. Das führt dazu, dass diese wesentlich schneller austrocknen können. Spezielle Lippenbalsame oder Vaseline können hier Abhilfe schaffen. Denken Sie bei der Lippenpflege immer auch an die Mundwinkel, damit diese nicht einreißen.

Das passende Raumklima

Während der kalten Monate nimmt die Luftfeuchtigkeit allgemein ab. Gut beheizte Räume sorgen für zusätzliche Trockenheit. Um dem entgegenzuwirken und die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, können Sie zu einem Raumbefeuchter oder zusätzlichen Zimmerpflanzen greifen.

Viel Trinken

Ein bewährtes Mittel, um die Haut von innen heraus zu pflegen und mit Feuchtigkeit zu versorgen, ist viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Rund zwei Liter Wasser am Tag sorgen bereits dafür, dass Ihre Haut eine gute Menge an Feuchtigkeit erhält. Gerade wenn es kälter wird, können Sie auch häufiger zu einer wärmenden Tasse Tee greifen.

Bei weiteren Fragen rund um die Hautpflege können Sie sich an das Team der Praxisklinik Nilius wenden. Wir stehen Ihnen gerne mit Antworten zur Verfügung.