Ästhetische Gesichtschirurgie für den Mann

Ästhetische Eingriffe sind heutzutage keine reine Frauensache mehr. Immer mehr Männer legen Wert auf ein gepflegtes und jugendliches Äußeres, so nimmt auch die ästhetische Gesichtschirurgie einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Laut einer Befragung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) ist rund jeder sechste Patient männlich. Der Trend zeigt hierbei eine deutliche Zunahme. Der moderne Mann von heute sieht ein ästhetisches Äußeres durchaus als erstrebenswert an und greift zunehmend zur medizinischen Unterstützung, um Schönheitsidealen gerecht zu werden.

Brustverkleinerungen, eine Bauchdeckenstraffung und sogar die Behandlung der Schweißdrüsen zählen zu diesen Eingriffen. Vor allem die Fettabsaugung wird laut DGÄPC am häufigsten durchgeführt. Neben Prominenten wie Jürgen Klopp oder Wayne Rooney, die sich öffentlich zu ihren Körperkorrekturen bekennen, nutzen immer mehr Männer, abseits des Rampenlichts, ästhetische Gesichtskorrekturen. Unter der Gesamtmenge hat vor allem die Gesichtschirurgie einen großen Anteil.

Ohren- und Nasenkorrektur vor allem bei jüngeren Männern

Die Formen von Ohren und Nase sind von Geburt an festgelegt. Zu große oder zu kleine sowie abstehende Ohren werden oftmals als unästhetisch empfunden. Auch die Größe der Nase oder Asymmetrien bei dieser können sich störend auf die persönliche Körperwahrnehmung auswirken. Sowohl Nase als auch Ohren haben einen entscheidenden Einfluss auf die Attraktivität des Gesichts.

Männer, die mit der äußeren Erscheinung ihrer Nase oder den Ohren unzufrieden sind, entscheiden sich verhältnismäßig früh dazu, eine Korrektur durchführen zu lassen. Im Schnitt sind diese zwischen 28 und 31 Jahre alt.

Nasenkorrekturen werden in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Dabei wird beispielsweise die Ausrichtung des Nasenrückens angepasst, die Nasenspitze angehoben oder eine Begradigung der Nasenscheidewand durchgeführt. Eine Ohrenkorrektur erfolgt fast immer als Eingriff in Lokalanästhesie. Bei der Ohrenkorrektur wird unter anderem die Ausrichtung der Ohren verändert oder der Ohrknorpel wird neu geformt, um die Form des Ohrs anzupassen.

Faltenbehandlungen beim Mann

Typische Makel des Alterns, wie etwa die Bildung von Falten, sind Dinge, mit denen sich zunehmend auch Männer unwohl fühlen. Im Schnitt wird eine Faltenunterspritzung mit rund 50 Jahren durchgeführt. Die männliche Gesichtsmuskulatur ist deutlich ausgeprägter, wodurch sich gut sichtbare Zornesfalten bilden können. Das kann dazu führen, dass das Gesichtsbild gestresst wirkt und einen negativen Eindruck hinterlässt. Durch nicht-operative Behandlungen mit Hyaluronsäure können diese ungewünschten Stellen zuverlässig ausgeglichen werden.

Zudem kann das Gesicht durch eine Behandlung mit Eigenfett verjüngt werden. Im Alter nimmt das Baufett im Gesicht ab und Augenringe oder Tränensäcke können sich bilden. Mit körpereigenem Fett können diese Partien unterspritzt werden, wodurch das Gesicht wieder frisch und jugendlich wirken kann.

Weitere beliebte Eingriffe bei männlichen Patienten

Das Behandlungsspektrum bei Männern reicht noch deutlich weiter. Nach der Pubertät können sich Aknenarben bilden, die beispielsweise durch eine Laserchirurgie behandelt werden. Eine Ober- und Unterlidstraffung, ein Facelifting oder auch eine Kinnkorrektur sind ebenfalls häufig durchgeführte Eingriffe bei männlichen Patienten.

Die Praxisklinik Nilius ist Ihr Kompetenzzentrum für ästhetische Gesichtschirurgie in Dortmund. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die individuellen Möglichkeiten, die Sie als Mann bei Korrekturen im Gesicht haben.

 

Sedierung für Angstpatienten beim Zahnarzt – der Dämmerschlaf

Einem Zahnarzt stehen für Angstpatienten heute unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, um die Behandlung angenehm zu gestalten. Viele Menschen leiden unter einer Zahnarztangst und verzögern aus diesem Grund notwendige Untersuchungen und Behandlungen. Das kann weitreichende Folgen für die Zahngesundheit aber auch für den gesamten Körper haben. Um Angstpatienten die Behandlung zu erleichtern, ist eine leichte Sedierung eine Möglichkeit.
In allen Fällen von Zahnarztangst ist es wichtig, dass sich der behandelnde Zahnarzt Zeit für die Patienten, und deren Ängste nimmt. Die Zahnbehandlung im Dämmerschlaf ist eine Methode, die immer häufiger angewendet wird. Hierbei handelt es sich um eine leichte Sedierung, die zwischen Vollnarkose und örtlicher Betäubung einzustufen ist.

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf – so funktioniert es

Bei einer Zahnbehandlung im Dämmerschlaf erhält der Patient ein angstlösendes sowie ein schmerzlinderndes Medikament intravenös verabreicht. Die Medikamente ermöglichen einen angenehmen entspannten Dämmerzustand. Der Patient ist ansprechbar und kann selbstständig atmen, sodass auch die Angst vor einem Kontrollverlust ausbleibt. Die Sedierung erfolgt beim Zahnarzt durch einen Anästhesisten. Dieser überwacht während der Behandlung das Herzkreislaufsystem des Patienten.

Eine Zahnbehandlung im Dämmerschlaf kann auch dann angeraten sein, wenn Patienten gegen eine örtliche Betäubung Unverträglichkeiten aufweisen oder diese keine Wirkung zeigen. Im Gegensatz zur Vollnarkose sind die Risiken geringer.

Der große Vorteil einer Zahnbehandlung im Dämmerschlaf liegt darin, dass die Risiken einer Vollnarkose entfallen und dennoch eine entspannte und schmerzfreie Atmosphäre für Angstpatienten geschaffen werden kann.

Praxisklinik Nilius – Ihr Zahnarzt für Angstpatienten

Das Team der Praxisklinik Nilius nimmt sich für Sie besonders viel Zeit, wenn Sie unter Zahnarztangst leiden. Wir sind darauf bedacht Ihren Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten. Neben der Behandlung im Dämmerschlaf besteht auch die Möglichkeit, eine Behandlung unter Vollnarkose durchzuführen.

Informieren Sie uns bitte, wenn Sie an Zahnarztangst leiden. Unser erfahrenes Praxisteam stellt sich individuell auf Ihre Situation ein und ermöglicht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt sowie eine entspannte Behandlung.

Was sind Fluoride und wo kommen sie vor?

Als Bestandteil der Mundhygiene sind Fluoride mittlerweile im Alltag allgegenwärtig. Bei dem Spurenelement handelt es sich um eine Verbindung des Gases Fluor mit anderen Stoffen. Verbindet sich das Gas, beispielsweise mit Natrium, wird von einem Fluorid gesprochen.

In unseren Zahnpflegeprodukten kommen Natrium- sowie Aminfluoride vor. Erstere sind besonders leicht löslich und können für eine schnelle, aktive Wirkung sorgen, erreichen jedoch nicht immer alle Zwischenräume. Aminfluoride hingegen können die Oberflächenspannung des Speichels verringern, wodurch die Zähne gleichmäßig mit dem Spurenelement überzogen werden. Einige Präparate verwenden beide Varianten und kombinieren so die einzelnen Vorteile.

Fluoride befinden sich aber nicht nur in unserer Zahnpasta. In Speisesalz kommt das Spurenelement ebenfalls vor und in manchen Ländern, etwa Australien oder den USA, wird zum Teil das Trinkwasser mit Fluorid angereichert. Das kann zu einem allgemeinen Rückgang der Kariesrate führen, in Deutschland wurde jedoch aus politischen Gründen von einer Fluoridierung des Trinkwassers abgesehen. Hierzulande soll das Wasser frei von zugesetzten Inhaltsstoffen sein. Neben Salz und Trinkwasser kommt Fluorid in kleinen Mengen in schwarzem und grünem Tee, Fisch oder Soja vor und kann auf diese Weise über die Nahrung zusätzlich aufgenommen werden.

Mittlerweile ist sich die Zahnmedizin größtenteils einig, dass Fluorid der Bildung von Karies entgegenwirken kann.

Wie Karies im Mund entsteht

In unserem Mund befindet sich eine Vielzahl von gutmütigen aber auch schädlichen Bakterien. Bei der Nahrungsaufnahme finden die ersten Verdauungsprozesse statt, indem das Essen über den Speichel angefeuchtet und mithilfe der Zähne zerkleinert wird. Essen wir viel Zuckerhaltiges, kommen vor allem Streptokokken zum Einsatz, die damit beginnen, die Speisen zu zersetzen. Diese nehmen den Zucker auf, verdauen ihn und scheiden daraufhin Milchsäure aus. Diese kann sich negativ auf das Gleichgewicht unserer Mundflora auswirken und wird wiederum im Mund neutralisiert.

Dazu werden Mineralien, wie Kalzium und Phosphor, aus dem Zahnschmelz gelöst, die dann den Säuren entgegenwirken. Dadurch bilden sich im Gegenzug Lücken im schützenden Zahnschmelz – es findet eine Demineralisation statt. Unser Speichel besteht zu einem kleinen Teil aus den abgegebenen Mineralien und sorgt im Anschluss dafür, dass diese Lücken wieder geschlossen werden. Der Zahnschmelz wird wieder dichter und gewinnt seine ursprüngliche Struktur zurück. Dieser Prozess nennt sich Remineralisation. Es herrscht idealerweise ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Vorgängen.

Nehmen wir jedoch zu viele Zwischenmahlzeiten zu uns, vor allem zuckerhaltige, bleibt der Säurespiegel im Mund auf einem konstant höheren Niveau. Das kann dazu führen, dass überwiegend der Vorgang der Demineralisation stattfindet und der Speichel nicht mehr damit nachkommt, den Zahnschmelz zu erneuern. So werden die Lücken in diesem zunehmend größer und Karies kann sich bilden.

So können Fluoride bei der Kariesprophylaxe helfen

Fluoride können den natürlichen Vorgang der Remineralisation unterstützen. Sie können unter anderem dafür sorgen, dass sich Kalziumphosphate schneller im Zahnschmelz einlagern. Ebenso setzen sich die Fluoride selber im Zahnschmelz ab und helfen auch nach dem Zähneputzen dabei, die Remineralisation zu beschleunigen.

Behandeln wir unsere Zähne mit fluoridhaltiger Zahnpasta oder einem Gel, kann das Spurenelement ebenfalls eine Art Schutzfilm aus Kalziumfluorid auf der Oberfläche bilden. Dieser kann die Neutralisation von Säuren zusätzlich begünstigen, indem erst diese Schicht abgebaut wird und nicht der eigentliche Zahnschmelz. Fluoride können die schädlichen Bakterien im Mund zudem bei ihrem Stoffwechsel stören. Dadurch kann die Produktion zahnschädlicher Säure von vornherein gehemmt werden.

Bei der Vorbeugung von Karies machen Fluoride mittlerweile einen festen Bestandteil aus. Wenn Sie sich täglich Ihre Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta putzen, sorgt dies bereits für eine gute Vorsorge. Eine zusätzliche Aufnahme über die Nahrung kann ergänzend hilfreich sein. Damit die Gesundheit Ihrer Zähne nachhaltig gewährleistet werden kann, empfehlen wir Ihnen außerdem regelmäßige Termine zur zahnärztlichen Prophylaxe wahrzunehmen. Gerne steht Ihnen das Team der Praxisklinik Nilius hierfür zur Verfügung.

Weisheitszähne: ein Überbleibsel unserer Vorfahren

Jeder Mensch hat die Veranlagung für Weisheitszähne und früher oder später brechen sie bei den meisten durch. Jedoch sind sie ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen. Unsere Vorfahren in der Steinzeit waren auf die Weisheitszähne zum Zerkleinern ihrer Nahrung angewiesen, da diese sich überwiegend von unverarbeiteten Lebensmitteln und Rohkost ernährt haben. Mittlerweile sind wir auf diese Funktion größtenteils nicht mehr angewiesen. In diesem Zug hat sich im Verlauf der Evolution das Gebiss verkleinert. Dennoch sind die Weisheitszähne nicht verschwunden.

In der Regel kommen die Weisheitszähne, auch Achter genannt, im Alter von 18 bis 25 Jahren zum Vorschein. Daher rührt auch deren Bezeichnung, da sie erst im fortgeschrittenen Alter durchbrechen. Häufig treten hierbei Komplikationen auf, da in vielen Kiefern nicht genügend Platz für die Weisheitszähne vorhanden ist. Sollte es dazu kommen, ist eine Extraktion durch einen Zahnarzt oder Kieferchirurgen erforderlich.

Welche Komplikationen machen eine Extraktion erforderlich?

Bei Komplikationen ist eine Entfernung der Achter in den meisten Fällen ratsam. Diese können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Der häufig vorkommende Platzmangel gehört mit zu den häufigsten Ursachen. Ab und zu liegen die Weisheitszähne auch schräg oder seitlich im Kiefer und können beim Durchbrechen auf die benachbarten Zähne drücken und so Schmerzen verursachen. Eine Schädigung der übrigen Zähne sowie die Gefährdung kieferorthopädischer Behandlungserfolge können dann die Konsequenz sein.

Oftmals brechen die Weisheitszähne nicht vollständig durch und werden von einer Schicht aus Schleimhaut teilweise verdeckt. In diesem Fall wird von teilretinierten Achtern gesprochen. Essensreste sowie Bakterien können sich unter dieser Schleimhaut ansammeln und zu Entzündungen führen. Schmerzen und Schwellungen können sich dann als weitere Symptome bemerkbar machen. Im schlimmsten Fall führt dies zu einer Kiefersperre, wodurch der Mund weder geöffnet noch geschlossen werden kann. Zusätzlich besteht bei Weisheitszähnen ein potenziell höheres Kariesrisiko. Das hängt mit der Position der Achter zusammen, die sich meist sehr weit hinten im Kiefer befinden und dadurch nur schwer zu reinigen sind. So können die Kariessymptome an diesen Stellen deutlich schneller in Erscheinung treten. In beiden eben genannten Fällen ist eine Extraktion auf jeden Fall empfehlenswert.

Der Eingriff und die Zeit danach

Es gibt verschiedene Vorgehensweisen bei der Extraktion, die auch teilweise im Ermessen des Patienten liegen. Es ist sowohl möglich, alle Weisheitszähne auf einmal ziehen zu lassen als auch in Etappen vorzugehen. Bei Letzterem werden beispielsweise nur die oberen und unteren Achter einer Kieferhälfte entfernt. Dadurch sind die Beeinträchtigungen für den Patienten nach der Behandlung nicht allzu groß. Insgesamt hängt es aber auch davon ab, wie kompliziert die Extraktion der einzelnen Zähne ausfällt. Für gewöhnlich erfolgt der Eingriff unter örtlicher Betäubung. Eine Vollnarkose wird nur in seltenen Fällen verwendet.

Wir empfehlen die Entfernung der Weisheitszähne in Dämmerschlaf. Die Eingriffszeit liegt in der Regel so zwischen 35 und 45 Minuten. Für eine umfassende Betäubung kommen elektronisch gesteuerte Anästhesieverfahren zu Anwendung, damit stellen wir sicher, dass bei der Operation keine Schmerzen entstehen.

Die Wunde wird nach der Extraktion entweder genäht oder offen gelassen. Wird diese nicht verschlossen, bildet sich ein Blutpfropf, der die Wundheilung und die Bildung von neuem Bindegewebe sowie Knochenmasse fördern kann. Vermeiden Sie in den ersten Tagen nach der Behandlung intensives Mundausspülen und den Verzehr von heißen Getränken. Andernfalls kann es passieren, dass der Blutpfropf ausgespült wird.

Zur Verringerung der Schwellung sollte für etwa eine halbe Stunde nach der Behandlung auf einen Tupfer gebissen werden. Damit die Wangen nicht anschwellen, wenden wir das medical taping der Wangen an.

Gönnen Sie sich nach der Extraktion viel Ruhe. Schwellungen und Schmerzen sind an den betroffenen Stellen ganz normal und nehmen im Lauf einer Woche wieder ab. Krümelige Speisen sowie das Rauchen sollten Sie in dieser Zeit besser vermeiden, damit die Wundheilung begünstigt und das Entzündungsrisiko minimiert werden kann. Um Nachblutungen zu verhindern, sollten Sie auf starke körperliche Betätigung verzichten und darauf achten, Ihren Kopf beim Schlafen in einer leicht erhöhten Position zu halten.

Gerne steht Ihnen das Team von der Praxisklinik Nilius bei der Extraktion Ihrer Weisheitszähne zur Verfügung. Bei einem persönlichen Termin nehmen wir uns ausreichend Zeit für Sie und ermitteln die genauen Möglichkeiten, die für den Eingriff notwendig sind.

Zahnspangen für Erwachsene

Zahnspangen bei Erwachsenen

Ein ebenmäßiges Gebiss hat ebenso einen Einfluss auf die ästhetische Wahrnehmung, wie gepflegte Zähne. Durch kieferorthopädische Behandlungen, allen voran der klassischen Zahnspange, können Fehlstellungen korrigiert werden. Oftmals wird dieser Eingriff im Kinder- und Jugendalter durchgeführt, doch auch Erwachsene äußern den Wunsch dazu immer häufiger.

Somit ist die Behandlung mit einer Zahnspange nicht ausschließlich Jugendlichen vorbehalten. Erwachsene sollten dabei jedoch etwas mehr Geduld und finanzielles Engagement mitbringen. Während bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung in vielen Fällen vollständig von der Krankenkasse getragen werden, müssen Erwachsene selber für die Behandlung aufkommen. Nur bei sehr schweren Kieferanomalien besteht die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Nahezu unsichtbare Korrektur der Zähne

Bei Erwachsenen wird fast ausschließlich auf feste Zahnspangen, sogenannte Brackets, zurückgegriffen. Eine herausnehmbare Zahnspange, wie Jugendliche sie oft erhalten, kommt seltener zum Einsatz. Die feste Spange hilft dem Kieferorthopäden dabei, die Zähne gezielter und effizienter an die gewünschte Stelle zu bringen, was gerade bei erwachsenen Zähnen aufwendiger ist. Oftmals verhindert der Gedanke an das metallische Glänzen und die damit verbundene Auffälligkeit der Brackets den Einsatz einer Zahnspange. Durch die Entwicklung der Zahnmedizin können die Brackets und auch die Metalldrähte farblich an die Zähne angepasst werden, sodass diese Bedenken obsolet sind.

Überhaupt nicht sichtbar ist eine linguale Zahnspange. Diese wird auf der Rückseite der Zähne angebracht. Die Feineinstellung der Zähne ist bei der Lingualtechnik jedoch komplizierter und zeitaufwendiger. Zudem bedarf es hierbei im Schnitt einer längeren Eingewöhnungszeit, vor allem beim Sprechen. Dafür wird bei dieser Methode das ästhetische Erscheinungsbild der Zähne für die Dauer der Behandlung nicht beeinflusst.

Erwachsene sollten sich im Vorfeld bewusst machen, dass eine kieferorthopädische Behandlung im fortgeschrittenen Alter zeitintensiver ist. Damit Fehlstellungen dauerhaft korrigiert werden können, sollte die feste Zahnspange rund anderthalb Jahre ununterbrochen getragen werden. Zusätzlich ist eine angemessene Nachbehandlung erforderlich, damit die Zähne beständig stabilisiert werden und der Behandlungserfolg nicht gefährdet wird. Die Zähne haben immer wieder die Tendenz, sich zu bewegen. Aus diesem Grund werden im Anschluss Drähte, sogenannte Retainer, oder Schienen hinter den Zähnen befestigt.

Positive Auswirkungen auf Ästhetik und Gesundheit

Die Korrektur von Zahnfehlstellungen wirkt sich nicht nur auf das ästhetische Erscheinungsbild aus, sondern kann auch die Gesundheit positiv beeinflussen. Durch die Anpassung kann der Kiefer wieder so funktionieren, wie er es eigentlich sollte und Überbelastungen werden gemindert. Ebenso kann die Pflege der Zähne verbessert werden. Überlappen sich einzelne Zähne, entstehen hierdurch Zwischenräume, die nur schwer mit der Zahnbürste zu erreichen sind und das Ansammeln von Bakterien begünstigen. Somit minimiert die Behandlung mit einer festen Zahnspange langfristig das Aufkommen von Karies sowie Zahnfleischerkrankungen.

Um den Behandlungserfolg zu gewährleisten, sollten Entzündungen am Zahnhalteapparat vor Beginn der Behandlung vollständig auskuriert werden. Andernfalls besteht die Gefahr eines Zahnverlustes.

Gerne beraten wir Sie in der Praxisklinik Nilius über die Möglichkeiten, die Ihnen bei einer kieferorthopädischen Behandlung zur Verfügung stehen. Im Rahmen unseres All-In-One-Konzeptes stehen wir Ihnen mit sämtlichen zahnästhetischen und -medizinischen Eingriffen direkt unter einem Dach helfend zur Seite. Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen persönlichen Termin.